Hochzeitsbräuche – Glaube und Tradition Teil 2

Wie schon in unseren ersten Teil erklärt, gibt es auf jeder Hochzeitneben Brautkleider, Brautjungfernkleider und Brautmutterkleider viele traditionelle Bräuche, deren Ursprung in Vergessenheit geraten ist. Von typischen Ritualenweiß kaum noch jemand, wie diese entstanden sind. Daher stellt Mein-traumkleid.com Teil 2 der Hochzeitsbräuche vor!

Der Brautschuh
Früher sammelte man als Frau Pfennige um für seine Brautschuhe zum Brautkleidzu sparen. Heute werden natürlich €-Cents statt Pfennigen gespart. Das lange, geduldige sparen soll die haushälterischen Fähigkeiten der Ehefrau darstellen. Es ist üblich, dass ein Schuh der Braut „versteigert“ wird. Dafür wird der Brautschuh der Braut „entwendet“ und um die Runde gereicht, zu jedem Gast, wo jeder einen Geldbetrag hineinlegt. Am Ende bekommt der Bräutigam den Schuh ausgehändigt. Das Geld ist für das Brautpaar bestimmt und die Braut bekommt den Schuh von Ihrem Ehemann wieder angezogen.

brautschuhe

„Etwas Altes, etwas Neues, etwas Geliehenes, etwas Blaues und einen Glückspfennig im Schuh“
Neben Brautkleider, Brautjungfernkleider, Polterabend und Jungesellenabschied ist dieser Spruch und Brauch ist wohl einer der bekanntesten auf der Welt, der aus England kommt! Der originalSpruchlauteteigentlich:„Something old, something new, something borrowed, something blue and a lucky six-pence in your shoe!”.Seit der Hochzeit von Prinz Charles und Diana Spencer in ihrem unumstrittenen Traum-Brautkleid ist dieser Brauch neben Brautjungfernkleider auch in Deutschland Tradition geworden! Übrigens hat jedes einzelne Item eine gewisse Bedeutung. Mein-traumkleid.com erklärt welche:
– Etwas Altes
Etwas Altes symbolisiert für das Leben der Braut vor der Ehe. In der Praxis greift man meist auf ein altes Schmuckstück zurück, das auf die ausgesuchten Brautkleider passt.
– Etwas Neues
Etwas Neues soll den neu beginnenden Lebensabschnitt der Ehefrau symbolisieren. Meist werden die Brautkleider dafür als etwas Neues genommen.
– Etwas Geliehenes
Etwas Geliehenes sollte die Braut von einer guten, bereits verheirateten Frau für den Hochzeitstag bekommen. Es steht für Freundschaft und soll der Ehe Glück bescheren.
– Etwas Blaues
Blau ist die Farbe der Treue – Viele Bräute tragen daher unter dem Brautkleid ein Strumpfband.
– Glückspfennig im Schuh
Der Glückscent soll Wohlstand suggerieren.

Hose des Bräutigams verbrennen
Besonders im Münsterland legt man großen Wert auf diesen Brauch – Am Junggesellenabschied des Bräutigams wird seine Hose verbrannt, als Geste dafür, dass er von der Trauung an „nicht mehr die Hosen an hat“. Während des Verbrennens trinken die Begleiter und Organisatoren jeweils ein Pinnchen (2 cl). Anschließend wird die verbrannte Hose mit einer Flasche Korn vergraben. Ca. 1 Jahr später wird diese Flasche Korn mit der gleichen Truppe ausgegraben und getrunken, um das Glück des Brautpaares zu erhalten.

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